Aminta e Fillide

Eröffnungskonzert

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Programm:

Georg Friedrich Händel: Concerto Nr. 1 B-Dur (HWV 312)
Georg Friedrich Händel: Concerto Nr. 4 F-Dur (HWV 315)
Georg Friedrich Händel: Concerto Nr. 2 B-Dur (HWV 313)
Georg Friedrich Händel: Concerto Nr. 5 d-Moll (HWV 316)

Pause

Georg Friedrich Händel: Aminta e Fillide: Arresta il passo (HWV 83)

Bruno de Sá
Sopran

Myrsini Margariti
Sopran

FestspielOrchester Göttingen

George Petrou
Musikalische Leitung

Die Internationalen Händel Festspiele Göttingen stehen in diesem Jahr erstmals unter der Künstlerischen Leitung des Griechen George Petrou und könnten nicht besser eröffnet werden als mit dem von ihm dirigierten FestspielOrchester Göttingen. Auf dem Programm stehen vier der ersten Concerti grossi op. 3 (HWV 312–317) Georg Friedrich Händels, die bei den Festspielen im Galakonzert mit den Nummern 3 und 6 abgerundet werden. Darüber hinaus bringen der brasilianische Newcomer-Sopranist Bruno de Sá und die in Göttingen schon bekannte griechische Sopranistin Myrsini Margariti die Kantate Aminta e Fillide (HWV 83) zu Gehör.

Nicht nur diese vielversprechende international bekannte Besetzung mit der seltenen Gelegenheit, einen weiblichen und männlichen Sopran an einem Abend zu erleben, trägt zur Feierlichkeit des Eröffnungskonzerts bei, sondern auch die ausgewählten Kompositionen, welche passender nicht sein könnten:

Ähnlich dem diesjährigen Festspiel-Motto Neue Horizonte muss sich dem 21-jährigen Händel mit seinem Italienaufenthalt (1705/6~1710) – durch zahlreiche musikalische Eindrücke, Begegnungen und Möglichkeiten – eine völlig „neue Welt“ aufgetan haben. Dank Gönnern wie Kardinal Francesco Maria Marescotti Ruspoli oder Benedetto Pamphili durchlebte Händel von Erfolg geprägte Jahre mit weitreichender Auswirkung auf sein späteres Schaffen.

Wann die 1734 in London von John Walsh veröffentlichten und im Kings Theatre aufgeführten Concerti grossi genau entstanden, ist nicht bekannt. Hörbar sind jedoch neben französischen und deutschen Stilmerkmalen deutlich auch Einflüsse der italienischen Kultur. Die leidenschaftlich bewegte Musik für den mythischen Stoff Aminta e Fillide komponierte „Il Sassone“ allerdings nachweislich in Italien, wo es – auch damals schon anlässlich einer großen künstlerischen adunanza generale (Zusammenkunft)zur Ernennung Ruspolis zum padrone der Accademia degli Arcadi in Rom (Gelehrtenvereinigung gegründet 1690), erklingen sollte.

Mit freundlicher Unterstützung durch